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Nufarm erleidet deutlichen Gewinnrückgang

Die Aufwendungen für Restrukturierungs- und Rationalisierungsprogramme sowie Währungsverluste und Zinsen in Lateinamerika haben den Gewinn des australischen Agrarchemieunternehmens Nufarm im Ende Juli abgeschlossenen Geschäftsjahr 2015/16 spürbar gedrückt.

Lesezeit: 2 Minuten

Die Aufwendungen für Restrukturierungs- und Rationalisierungsprogramme sowie Währungsverluste und Zinsen in Lateinamerika haben den Gewinn des australischen Agrarchemieunternehmens Nufarm im Ende Juli abgeschlossenen Geschäftsjahr 2015/16 spürbar gedrückt.


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Wie der Konzern vorletzte Woche bekanntgab, stieg zwar verglichen mit 2014/15 der Umsatz um 2,0 % auf 2,79 Mrd A$ (1,88 Mrd Euro) und das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 21,0 % auf 286,7 Mio A$ (193,6 Mio Euro). Der Nettogewinn ging jedoch um mehr als ein Drittel auf 27,5 Mio A$ (18,6 Mio Euro) zurück. Der Absatz von Pflanzenschutzmitteln konnte laut Firmenbericht überregional unter dem Strich gesteigert werden; allerdings standen der positiven Verkaufsentwicklung sinkende Preise gegenüber.


In Australien habe vor allem in den östlichen Landesteilen von Sommer bis Herbst 2015 Trockenheit geherrscht, weshalb die Bauern oft auf eine Behandlung des Feldes vor der Aussaat verzichtet hätten. Insgesamt war die Umsatzentwicklung in der Region Australien und Neuseeland laut Nufarm leicht rückläufig, ebenso in Asien.


Dagegen wurden in Nordamerika im „Burn-Down“-Segment mit Produkten für die Vorsaatbehandlung deutliche Umsatzzuwächse erzielt. Auch in Lateinamerika verbuchte der Konzern ein Erlösplus; in Europa wurde das Niveau des Vorjahres zumindest leicht übertroffen. Die Restrukturierungsmaßnahmen, die nach dem Gewinneinbruch im Firmenjahr 2013/14 eingeleitet wurden, schreiten nach Unternehmensangaben indes gut voran. So seien drei Produktionsstätten in Australien und Neuseeland sowie ein weiteres Werk in Nordamerika geschlossen worden.


In Europa seien Herstellungskapazitäten aus den Niederlanden nach Großbritannien verlegt worden, und die Effizienzprogramme in Frankreich und Österreich seien beinahe abgeschlossen. Marktbeobachtern zufolge sucht Nufarm aktuell nach Akquisitionsmöglichkeiten, um bei der laufenden Fusionswelle im Agrarchemiesektor mithalten zu können.

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