Landwirte erzeugen Strom und Wärme mit Holzvergasungsanlagen heute überwiegend ausHolzhackschnitzeln oder Holzpellets. Doch die Nachfrage und die Preise für diese Rohstoffe sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Es gibt zwar auch noch ungenutzte Reststoffe. Aber diese führen in Holzvergasungsanlagen zu Problemen wie Teerbildung.
In dem dreijährigen Forschungsprojekt „Mini-Bio-KWK“ hat der Hersteller Spanner Re2 GmbH aus Neufahrn zusammen mit der RWT- Hochschule Aachen einen Prototypen zur Vergasung von Restholzpellets entwickelt. Das angeschlossene Blockheizkraftwerk besitzt 30 kW thermische und 15 kW elektrische Leistung.
Als Brennstoff haben die Projektpartner Resthölzer, wie Wurzelholz und Straßenbegleitgrün getestet. Für einen zuverlässigen Langzeitbetrieb sind jedoch noch weitere Untersuchungen notwendig. Da ein wirtschaftlicher Betrieb mit der derzeitigen Einspeisevergütung nach dem Erneuer-bare-Energien-Gesetz (EEG) nicht möglich ist, müssen Betreiber Strom und Wärme im eigenen Betrieb möglichst selbst verbrauchen (www.holz-kraft.de).