Die LVM Versicherung hat 2013 die Beitragseinnahmen um 4,7 % auf knapp 3 Mrd. Euro steigern können, während die Branche um 3 % wuchs. Die Muttergesellschaft LVM a.G., zu der die Kompositsparten Kraftfahrt, Haftpflicht, Sach, Unfall und Rechtsschutz gehören, behauptete sich mit einem Beitragsplus von 5,8 %.
Mit einem Jahresüberschuss von 110 Mio. Euro zählte 2013 damit zu den erfolgreichsten Jahren des Versicherers, erklärte LVM-Vorstandsvorsitzender Jochen Herwig am Dienstag auf der Mitgliederversammlung. Insgesamt habe die LVM ihre Reserven weiter stärken und das Eigenkapital auf nunmehr knapp 1,5 Mrd. Euro ausbauen können, und dass, obwohl die Versicherung im letzten Jahr hohe Schäden begleichen musste.
So schlugen die Überschwemmungen u.a. an Elbe und Donau mit 29 Mio. Euro zu Buche. Hier hatten die Versicherten vor allem Schäden an Gebäuden gemeldet. Für Hagelschäden sprang der Versicherer mit knapp 86 Mio. Euro ein, für Sturmschäden gab es 15,7 Mio. Euro. Allein für Unwetter überwies die LVM damit 130 Mio. Euro an die Kunden, berichtete der Vorstand.
Gute Ergebnisse konnte Herwig auch von den Versicherungstöchtern LVM-Leben und LVM-Kranken berichten, die trotz schwieriger Rahmenbedingungen gute Ergebnisse vorweisen. Zwar blieb die Lebensversicherungstochter mit 2,2 % Beitragswachstum etwas unter dem Marktdurchschnitt – dies sei aber der bewussten Unternehmensentscheidung gegen kurzfristige Einmalbeiträge geschuldet. Mit einem Beitragswachstum von 4,2 % habe sich die Krankenversicherungstochter dagegen deutlich vom Marktniveau (GDV: 0,7 %) abgehoben, hieß es.
Mit dem laufenden Jahr ist das Unternehmen daher nach wie vor zufrieden und steigerte laut dem Vorstandsvorsitzenden seine Beitragseinnahmen über alle Sparten im Vergleich zum ersten Vorjahresquartal um 7 %, wozu vor allem die Kraftfahrt- und die Sachversicherung sowie die Einführung eines neuen Unfallprodukts beigetragen haben. „Bezogen auf das gesamte Geschäftsjahr erwarten wir über alle Sparten für 2014 ein Wachstum von über 5 %, während der Markt etwa 2 % prognostiziert“, erläuterte Herwig.