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Ostendorff gegen steuerliche Risikoausgleichsrücklage

"Wer in der aktuellen Situation allen Ernstes, wie jüngst die Agrarsprecherin der CSU, Marlene Mortler, eine Steuerausgleichsrücklage fordert, der hat keine Ahnung von Betriebswirtschaft und von der aktuellen Situation in der Landwirtschaft." Das sagte der Grünen-Agrarsprecher Friedrich Ostendorff.

Lesezeit: 2 Minuten

"Wer in der aktuellen Situation allen Ernstes, wie jüngst die Agrarsprecherin der CSU, Marlene Mortler, eine Steuerausgleichsrücklage fordert, der hat keine Ahnung von Betriebswirtschaft und von der aktuellen Situation in der Landwirtschaft." Das sagte der Grünen-Agrarsprecher Friedrich Ostendorff in einer Reaktion auf eine Pressemitteilung der CSU-Politikerin .


Normalerweise würden Steuern auf Gewinne erhoben, so Ostendorff weiter. "Und wer kein Geld verdient, wie aktuell die Mehrheit der landwirtschaftlichen Betriebe, der kann sich weder teure Versicherungen leisten noch braucht er eine steuerfreie Risikoausgleichsrücklage. Wo Verluste geschrieben werden, müssen -Gott sei Dank- bislang auch keine Steuern gezahlt werden. Oder sieht Frau Mortler hier etwa Änderungsbedarf?", fragt der Agrar-Sprecher der Grünen.


Die vorgeschlagenen Risikoabsicherungen, z.B. über Warenterminbörsen, gehen seiner Meinung nach an der Realität landwirtschaftlicher Betriebe weit vorbei. Welcher Landwirt könne denn neben dem Betrieb noch Warentermingeschäfte, Rohstoffbörsen und -derivate in der notwendigen Tiefe überblicken? Das seien doch zusätzliche Verlustgeschäfte.


"Die Beißreflexe und Patentrezepte von Frau Mortler helfen der Landwirtschaft nicht aus der aktuellen Krise. Tiefergehende Lösungsansätze müssen hier dringend gesucht werden. Wo Märkte an Grenzen stoßen und die Angebotsmenge die Preise ruiniert, ist eine sinnvolle Regulierung der Märkte und der Menge schlicht und einfach notwendig. Hier sind strukturelle Lösungen gefragt", sagte Ostendorff und zweifelt die Agrarkompetenz der Union an.

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