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Knud Andresen: Zellzahlen von 70.000 sind machbar

Zellzahlen von unter 100.000 pro ml Milch sind auch in großen Herden erreichbar. Wie man dies schafft, das zeigte Milcherzeuger Knud Andresen aus Haurup in Schleswig-Holstein eindrucksvoll an seinem Betrieb. Auf dem Rindertag der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein und der Rinderzucht Schleswig-Holstein lauschten über 500 Zuhörer den Ausführungen des Landwirts.

Lesezeit: 2 Minuten

Zellzahlen von unter 100.000 pro ml Milch sind auch in großen Herden erreichbar. Wie man dies schafft, das zeigte Milcherzeuger Knud Andresen aus Haurup in Schleswig-Holstein eindrucksvoll an seinem Betrieb. Auf dem Rindertag der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein und der Rinderzucht Schleswig-Holstein lauschten über 500 Zuhörer den Ausführungen des Landwirts.


Für Andresen ist es eine Frage der Strategie, um nachhaltig niedrige Zellzahlen zu haben: "Das beginnt mit der Melkarbeit und endet mit dem Trockenstellen der Kühe." Nach dem der Betrieb im Sommer 2003 mehrere Monate Zellzahlen von über 200.000 pro ml Milch hatte, wurde es Zeit zu handeln. In mehreren Etappen hatte Andresen folgende Maßnahmen ergriffen:


1. Erstellen eines Melkfahrplans: Ein Reinigungstuch pro Kuh, dann konsequentes Vormelken, nach jedem Melken eine Zwischendesinfektion des Melkzeugs mit Peressigsäure (inzwischen nur noch bei Problemkühen) und das Dippen jeder Kuh.


2. Haare am Euter mit "Brenner" oder Schermaschine entfernen: Dies erleichtert die Melkarbeit, da deutlich weniger Schmutz am Euter hängen bleibt.


3. Von Problemkühen Viertelgemelksproben einschicken, um eine Behandlungsstrategie festzulegen bzw. sie zu merzen.


4. Mastitiskühe zum Schluss des Melkens als gesonderte Gruppe melken.


5. Konsequentes Trockenstellen mit einem Zitzenversiegler, allerdings erst wenn die Kuh auch trocken ist. Dazu stallt Andresen die Kühe zunächst drei Tage in die Trockensteher-Gruppe um, so dass sie eine deutlich energieärmere Ration zur Verfügung haben. Am 3.Tag werden die Kühe dann noch einmal gemolken und dann mit einem Zitzenversiegler und je nach Eutergesundheitsstatus mit einem antibiotischem Trockensteller trocken gestellt.


Der Erfolg der Strategie: Seine 150 Kühe haben in den letzten Monaten durchschnittlich ca. 70.000 Zellen pro ml Milch bei einer Leistung von über 11.000 kg pro Kuh.

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