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Fleischerzeugung in Bayern sinkt um 8,9 %

Die bayerische Fleischerzeugung (ohne Geflügelfleisch) ging im Vorjahr um 8,9 % bzw. 67.500 t zurück. Bei Schweinefleisch war der Einbruch noch stärker als bei Rindfleisch.

Lesezeit: 2 Minuten

Laut Bayerischem Landesamt für Statistik lag die Erzeugung von zum Verzehr geeignetem Fleisch (ohne Geflügelfleisch) in Bayern im Jahr 2022 bei 688.300 t. Dieser Wert, der die Fleischerzeugung in gewerblichen Schlachtbetrieben und durch Hausschlachtungen umfasst, entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang um 8,9 % bzw. 67.500 t.

Rückgang bei Schweinefleisch höher als bei Rindfleisch

Mit einem Minus von 10,1 % liegt der Rückgang der Schweinefleischproduktion leicht über dem Gesamtwert von 8,9 %. Wie ein Jahr zuvor bleibt das Schweinefleisch mit 57,7 % der gesamten Schlachtmenge die mit Abstand größte Kategorie. Auch die Zahl der in Bayern geschlachteten Schweine nimmt im gleichen Zeitraum um 9,4 % bzw. 420.600 Tiere auf gut 4 Mio. Tiere ab.

41,9 % der gesamten Schlachtmenge entfallen in Bayern auf die Rindfleischerzeugung. Mit 288.400 t ist die produzierte Fleischmenge im Jahr 2022 um 7,4 % niedriger als im Jahr zuvor. Hierfür wurden 826.300 Rinder geschlachtet, 59.800 Tiere bzw. 6,8 Prozent weniger als im Vorjahr.

Der regionale Schwerpunkt der Rindfleischproduktion liegt im Süden Bayerns, und zwar in Oberbayern und Schwaben. In diesen beiden Regierungsbezirken werden etwa zwei Drittel der bayerischen Rinder geschlachtet. Die Schweinefleischproduktion konzentriert sich auf Niederbayern (46 %) und Oberfranken (22 %).

In zehn Jahren 20 % weniger Schweinefleisch

Innerhalb der letzten zehn Jahre ist die Fleischerzeugung um rund 15 % zurückgegangen. Die Schweinefleischproduktion ging gegenüber dem Jahr 2013 mit 20,4 % überdurchschnittlich stark zurück. Bei Rindfleisch wurden 5,4 % weniger produziert.

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