Kastenstand

Schweine im Stall

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In der Schweinezucht ist ein Kastenstand ein Platz in einem Schweinestall (Abferkelbucht), der für die Fixierung von Sauen vorgesehen ist. Das Halten der Sauen in einem Kastenstand ist nur für einen begrenzten Zeitraum erlaubt. In Deutschland dürfen Sauen nach der Besamung für maximal 28 Tage sowie vor dem Abferkeln bis zum Absetzen der Ferkel in Kastenständen gehalten werden. Nachdem Abferkeln schützt der Kastenstand die Ferkel vor dem Erdrücken des Muttertieres. Ein Schutzgitter um den Stand sorgt für den Schutz der Ferkel. Ein weiterer Vorteil des Kastenstand ist, dass auf geringer Fläche eine große Anzahl an Sauen gehalten werden. Dies ist auch ein wirtschaftlicher Faktor.
Die Anforderung an einem Kastenstand ist in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung beschrieben. Derzeit gilt für Jungsauen eine Größe der Kastenstände von 200x65 cm und für Sauen 200x70 cm. Jedoch ist in der Sauenhaltung in Deutschland ein Ausstieg aus dem Kastenstand in naher Zukunft vorgesehen. (Stand 3/17) Das Ziel der Agrarminister ist es, die Kastenstände im Abferkelbereich abzuschaffen. Für Sauenhalter bedeutet die Umsetzung des Zieles einen Herausforderung im Umbau des vorgesehenden Bereiches.

Kritiker sind der Meinung, dass der Stallbau eines Kastenstand veraltet ist und die Sauen in ihrer natürlichen Bewegungsfreiheit einschränken. Die Tiere könen ihrer artgerechten Verhaltensweise nicht mehr nachkommen.

Alles weitere rund um die Änderungen in der Sauenhaltung können hier auf top agrar gelesen werden:

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