Gesunde und entspannte Kühe sind Christina und Michael Schwab aus Markt-Taschendorf in Bayern wichtig. „Wir investieren schrittweise in immer mehr Kuhkomfort. Das hat sich nicht nur mit dem Neubau des Stalls im Jahr 2021 mit 200 Kuhplätzen, sondern auch in den Jahren danach für uns rentiert“, betont die Milcherzeugerin.
Neben der automatischen Einstreuanlage haben die Milcherzeuger in einen komfortablen Laufhof investiert und werden in den nächsten Wochen einen zusätzlichen Melkroboter installieren.
Einstreuanlage erkennt leere Liegeboxen
Die Einstreuanlage der Firma Hartmann haben Schwabs direkt beim Neubau des Stalls errichtet. Im Melkroboterbetrieb ist sie nach Meinung der Betriebsleiter besonders vorteilhaft, da man das Einstreuen während der täglichen Stallarbeit erledigen kann, ohne die Kühe wegsperren zu müssen. Denn die Einstreuanlage fährt über die Liegeboxen hinweg und kann mithilfe eines Sensors erkennen, ob die Liegebox leer bzw. belegt sind. Die Anlage streut dann nur in die leeren Boxen ein. So wird der Laufrhythmus der Kühe nicht gestört und sie können konstant 2,9 Melkungen erreichen.
Das Stroh rieselt dann in den hinteren Teil der Liegebox zu einem kleinen Haufen. Eine Person geht anschließend mit dem Rechen hinterher, um diese Haufen auseinanderzuziehen und zu verteilen. Pro Box wird eine Stroh-Kalk-Menge von ca. 2,5 kg eingestreut.
Wollen Sie mehr über die Erfahrungen von Christina und Michael Schwab mit ihrer Einstreuanlage und den weiteren Investitionen erfahren? Dann können Sie hier weiterlesen: Leise rieselt das Stroh