In dem australischen Bundesstaat New South Wales werden illegale Farmbesetzungen bald härter geahndet. Mit dem Gesetz zum „Recht auf Landwirtschaft“ sendet der Staat jetzt eine klare Botschaft an Stalleinbrecher aus der Tierrechtsszene.
Das Gesetz soll in den kommenden Wochen dem Parlament vorgelegt werden. Tätern drohen bei Verstößen Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren und Geldbußen von umgerechnet bis zu 13433 €. Zudem beinhaltet es neue Straftatbestände wie „Anstiftung“ oder „Verursachung“ von Bauernhofbesetzungen. Strenger geahndet werden sollen auch Eigentumsbeschädigungen sowie „Tierbefreiungen“ bei illegalem Eindringen auf Höfe oder in Ställe. Darüber hinaus sollen Landwirte bei üblichen landwirtschaftlichen Praktiken im besiedelten Umland von Städten vor Beschwerden geschützt werden.