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Warenterminbörsen

Weizenkurse erholen sich

Nach den massiven Kursverlusten sind die Weizenkurse an den Terminbörsen wieder ins Plus gedreht.

Lesezeit: 2 Minuten

Die Weizenfutures an der Pariser Matif haben sich zuletzt von den durch die Corona-Krise verursachten Abschlägen erholt und damit einen Teil der vorhergehenden Kursverluste wieder gutgemacht. Am vergangenen Freitag (20.3.) nachmittag wurde der Kontrakt mit Fälligkeit im Mai für 190,50 Euro/t gehandelt; das waren 16,25 Euro/t oder 9,3 % mehr als das am vorvergangenen Donnerstag markierte Sechseinhalbmonatstief. Das am 22. Februar erreichte Fünfzehnmonatshoch bei 198 Euro/t rückte damit in Reichweite.

Für den Dezembertermin verzeichnete die Börse im Vergleich zum Frontkontrakt einen Abschlag von etwa 4 Euro/t. Analysten begründeten die zuletzt feste Entwicklung am Weizenterminmarkt unter anderem mit der kräftig anziehenden Nachfrage der Verbraucher nach Weizenmehlprodukten, die sich damit vor befürchteten Engpässen im Zuge der Corona-Krise schützen wollten. Für Rückenwind habe auch die deutliche Abwertung des Euro gegenüber dem Dollar gesorgt. Dadurch habe sich die Wettbewerbsfähigkeit von Ware aus der Europäischen Union am Weltmarkt verbessert. Außerdem habe sich das Umfeld durch eine leichte Erholung am internationalen Finanzmarkt etwas verbessert. Für Weizen zur Lieferung im März bestehe zurzeit durchaus Exportnachfrage, hieß es.

Allerdings sei schwer einzuschätzen, wie sich die Nachfrage ab April entwickeln werde. Entscheidend seien hier die Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie. Unterdessen gehen Getreidemarktexperten der britischen Absatzförderungsorganisation für Landwirtschaft und Gartenbau (AHDB) davon aus, dass die Aufwärtsbewegung der Weizenfutures wahrscheinlich nur vorrübergehend ist. Bald werde wohl wieder die bärische Grundstimmung den Getreidemarkt dominieren. So hätten sich die Exporte von US-Weizen zuletzt recht enttäuschend entwickelt. Außerdem erwarten die britischen Fachleute einen Angebotsdruck durch russische Ware am Weltmarkt. Deren Wettbewerbsfähigkeit habe sich nämlich wegen einer deutlichen Abwertung des Rubels gegenüber dem Dollar deutlich verbessert. Auslöser des Wechselkurseffektes sei der Preissturz beim Rohöl. AgE

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