Laut Stiftung Warentest halten nicht alle Honige aus dem Supermarkt und Discounter, was sie versprechen. 24 Blütenhonige aus aller Welt haben die Tester kürzlich geprüft, davon zehn mit Bio-Siegel und zwei mit dem Logo des Deutschen Imkerbundes.
Untersucht wurden das Aussehen, der Geschmack, die Konsistenz sowie das Gefühl im Mund. Dazu kamen die Authentizität, Schadstoffe, Deklaration sowie die Nutzungsfreundlichkeit der Verpackung. Auch die Reinheit im Hinblick auf gentechnisch veränderte Bestandteile sowie Säuren wie Bernstein-, Essig-, Milch- oder Zitronensäure wurden geprüft.
Kein sehr gut dabei
Die Stiftung Warentest konnte am Ende keinem Produkt die Note „sehr gut“ geben. Testsieger wurde der Breitsamer Honig aus Deutschland und Dänemark mit 1,8 namens „Frühlingssummen“.
Immerhin bekamen 14 weitere Honige die zweitbeste Note mit einem Qualitätsurteil von mindestens 2,2. Dabei passte in vielen Fällen das sensorische Urteil sowie die Authentizität der Produkte. Auch bei den erhaltenen Schadstoffen punkteten die meisten der mit „gut“ befundenen Produkte, viele erhielten sogar die Bestnote.
Auffällig war vor allem, dass viele der günstigeren Produkte überzeugen konnten.
Fünf Verlierer
Allerdings gab es auch fünf Honige mit der Note „ausreichend“. Sie sind laut den Testern knapp am Durchfallen vorbeigeschrammt. Sie überzeugten vor allem nicht beim Punkt Authentizität. Die Honige können mit Fremdzucker oder Enzymen verfälscht sein.
Die mit Abstand schlechteste Note erhielt der deutsche Bio-Honig "Sommerblütenhonig" von Honig Himstedt, er fiel als einziger durch den Test. Die Authentizität sowie die Deklaration waren hier der Hauptgrund.