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Floating-PV

Innovative Solaranlage "Skip Float": Senkrechte Module auf dem Baggersee

Die Firma Sinn Power in Gilching installiert derzeit eine schwimmende Photovoltaikanlage in einem Gilchinger Kieswerk mit 1,8 MW Leistung und Skip Float-Technologie.

Lesezeit: 2 Minuten

Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat die Firma Sinn Power in Gilching als „Gestalter im Team Energiewende“ ausgezeichnet. Das Unternehmen installiert derzeit eine innovative Floating-Photovoltaikanlage auf dem Baggersee des Gilchinger Kieswerks Jais. Durch die vertikale Ausrichtung der Anlage soll die vorhandene Wasserfläche effizient genutzt werden. Die angewendete Technologie (Skip Float) wurde als weltweites Patent angemeldet.

So funktioniert Skip Float

Die PV-Module der Skip-Float-Technologie werden vertikal auf schwimmenden Kunststoff-Hohlkörpern mit einem unter Wasser liegenden Beton-Gegengewicht befestigt. Dieses Gegengewicht stellt sicher, dass die PV-Module bei der Einwirkung von Wind wieder in die Ausgangsposition zurückkippen. Die bifazialen Module, die beidseitig Strom produzieren, sind in Ost-West-Ausrichtung platziert. Dadurch erzeugt das System vor allem zu den Morgen- und Abendstunden besonders viel Strom.

Die Mittagsspitze klassischer, südausgerichteter Anlagen entfällt. Aus diesem Grund speist das System den Strom besonders netzdienlich in das Netz ein. Installiert werden insgesamt knapp 2.500 Module mit einer Gesamtleistung von 1,8 Megawatt und erwarteter Jahresstromproduktion von deutlich mehr als 2,0 Gigawattstunden.  

In Bayern sind laut Aiwanger über eine Million Anlagen mit einer installierten Leistung von rund 24,8 Gigawatt (GW) in Betrieb. „Mit innovativen Technologien wie von Sinn Power haben wir einen starken Hebel in der Hand, die Freiflächen-Photovoltaik in Bayern auch ohne die Inanspruchnahme von wertvollen Ackerböden weiter auszubauen“, betont der Minister.

Praxisferne Auflagen

Der Staatsminister appellierte an den Bund: „Die Bundesregierung muss die zu strikten und praxisferne Umweltauflagen für schwimmende PV auf künstlich angelegten Gewässern wie Baggerseen korrigieren: anstatt 40 m Mindest-Uferabstand und maximal 15 % Abdeckung der Wasseroberfläche wären 15 m Uferabstand und bis zu 50 % Abdeckung sinnvoll. Dadurch können viele Wasserflächen erst sinnvoll und rentabel bestückt werden. Außerdem ist die Beschattung der Gewässer sogar ein Vorteil, weil sich dadurch im Sommer das Wasser weniger aufheizt und damit weniger Algenwachstum entsteht.“

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