Das Schweizer Unternehmen Axpo und die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main AG (RWZ) haben sich jüngst auf eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Solarparks geeinigt. Axpo ist der größte Schweizer Stromproduzent und mit mehr als 7000 Mitarbeitern international im Energiehandel und in der Vermarktung von Solar- und Windkraft tätig. Im Kern soll diese Partnerschaft nachhaltige Erlösoptionen für Landwirte bringen und zur Energiewende in Deutschland beitragen.
RWZ übernimmt Flächenakquise
Die Kooperation ist durch einen Dienstleistungsrahmen strukturiert: Die RWZ übernimmt die Ansprache von Flächeneigentümern und entsprechende Vertragsverhandlungen, während Axpo die Entwicklung, den Bau und den Betrieb der Solaranlagen verantwortet. Zusätzlich plant die RWZ, sich als regionaler Anker-Gesellschafter an entstehenden Projekten zu beteiligen. Für RWZ-Kunden würden sich so neue wirtschaftliche Perspektiven durch attraktive Pachtkonditionen und Beteiligungsmöglichkeiten eröffnen, verspricht das Unternehmen.
„Da die staatlichen Förderungen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in den vergangenen Jahren gesunken sind, brauchen wir einen Partner, der den Markt im Blick hat und alternative Vermarktungswege nutzen kann“, nennt Tim Papenfort, Bereichsleiter Unternehmensentwicklung der RWZ, einen Vorteil der Kooperation.