Der Salzburger Bauernbund geht trotz Verlusten (-5,6 %) als Sieger aus den Landwirtschaftskammerwahlen hervor. „Vorweg möchte ich bei allen bedanken, die durch ihren Einsatz im Wahlkampf und mit ihrer Arbeit in den vergangenen fünf Jahren dieses Ergebnis möglich gemacht haben. Danke auch an jeden einzelnen und jede einzelne, die dem Salzburger Bauernbund heute ihr Vertrauen geschenkt haben“, so der Spitzenkandidat des Salzburger Bauernbundes Rupert Quehenberger. „In Anbetracht der allgemeinen politischen Situation und der Unsicherheiten sowohl auf Bundesebene als auch in der EU sind wir mehr als zufrieden mit dem Ergebnis."
Von den 35.500 Eigentümern von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben sowie Altbäuerinnen und Altbauern, anderen Grundbesitzern und juristischen Personen haben 34,8 % von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. (2020: 44,6 %). 73,27 % der abgegebenen Stimmen fielen auf den Salzburger Bauernbund, der damit 21 von 28 Sitzen in der LWK und hält und beide Vizepräsidenten stellt.
Mit Zugewinnen (+ 1 %) schaffte es der Unabhängige Bauernverband auf Platz 2 (13,73 %). Man kann seine Position mit einem zusätzlichen Mandat weiter ausbauen. Der UBV Salzburg ist mit vier Mandaten in der Vollversammlung der LWK für die nächsten 5 Jahre vertreten. Die Freiheitliche Bauerschaft holte 10,35 % (+3 Mandate), die SPÖ Bauern kamen auf 2,64 % (kein Mandat). Die Grünen waren nicht angetreten.
Alle Obleute der Bezirksbauernkammerwahlen
Gleichzeitig fanden auch die Wahlen der Vollversammlungen der fünf Bezirksbauernkammern (Flachgau und Stadt Salzburg, Tennengau, Lungau, Pongau und Pinzgau) statt. „Der Salzburger Bauernbund wird auch in den kommenden fünf Jahren alle Obleute der Bezirksbauernkammern stellen“, vermeldet Quehenberger. Dabei kommt es nach den Wahlen in zwei Bezirken zu einem Wechsel an der Spitze der Bezirksbauernkammern. Josef Höller wird im Pongau das Amt von BR Silvester Gfrerer übernehmen, Michael Schmidhuber im Flachgau jenes von BBK-Obmann Hans Frenkenberger.
„Die Salzburger Bäuerinnen und Bauern haben heute für Stabilität und Verlässlichkeit gewählt", erklären Bauernbund-Präsident Georg Strasser und Bauernbund-Direktor David Süß. "Dieses Ergebnis ist ein klarer Auftrag, auch in den nächsten fünf Jahren mit ganzer Kraft für die Salzburger Bauernfamilien zu arbeiten.“