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Landtechnikkrise

Heftiger Umsatzrückgang bei der Krone Gruppe

Krone muss einen Umsatzrückgang von 25 % hinnehmen. Die ganze Landtechnikbranche hofft, dass es Mitte 2025 etwas besser wird, bis dahin ist weiterhin alles im Krisenmodus.

Lesezeit: 2 Minuten

Der Umsatz der weltweit aktiven Krone Gruppe entwickelte sich im abgeschlossen Geschäftsjahr 2023/2024 rückläufig von 3,2 Mrd. € auf nun knapp 2,4 Mrd. €.

Die Gründe für diese Schwankungen gegenüber dem Vorjahr sind vielfältig. Die politischen Rahmenbedingungen, der anhaltende Ukraine-Krieg, ein weiter schwelender Nahost-Konflikt und verschiedene Handelshemmnisse führten zu einer erheblichen Verunsicherung bei Verbrauchern, Landwirten, Lohn- sowie Transportunternehmen.

Diese komplexen Umstände begünstigten gemeinschaftlich die Zurückhaltung bei Neuinvestitionen in Frachtraum oder Landtechnik, heißt es.

Krone setzt 2024 eingeschlagenen Kurs fort

„In einem enorm herausfordernden Marktumfeld haben wir dennoch unsere notwendigen Investitionen in Zukunftsprojekte konsequent umgesetzt, wie beispielsweise die Fertigstellung des hochmodernen Ersatzteillagers in Spelle, die strategische Partnerschaft mit der Schwarzmüller Gruppe oder diverse Neuausrichtungen im Bereich Digitalisierung oder Robotik“, erklärt Bernard Krone.

„Zudem steht unsere Entscheidung, künftig auch am Standort von Krone North America (in Olive Branch, Mississippi) für den US-Markt passende Landmaschinen zu fertigen. Hier geht es vordergründig um Mähwerke und Wender.“

Ab Mitte 2025 könnte es besser werden

Angesichts der global schwer kalkulierbaren Entwicklungen der politischen Rahmenbedingungen und der gesamtwirtschaftlichen Lage erwartet Krone eine leichte Erholung des Marktumfelds frühestens ab Mitte 2025.

Dr. David Frink, Vorstandsvorsitzender der Bernard Krone Holding SE & Co. KG, erläutert: „Aktuell setzen viele unserer Kunden große Hoffnungen auf politische Signale, die langfristig auf Stabilität, Nachhaltigkeit sowie Wachstum ausgerichtet sind. Doch solange der deutsche und andere internationale Märkte sich auf niedrigem Niveau bewegen, werden wir flexibel auf die Schwankungen reagieren müssen – beispielsweise durch das Instrument der Kurzarbeit. Dies stärkt die unabhängige Handlungsfähigkeit unseres Familienunternehmens. Trotz der vielfältigen aktuellen Herausforderungen blicken wir grundsätzlich optimistisch in die kommenden Jahre, denn die weltweite Nachfrage nach hochwertigen Agrarprodukten, innovativer Landtechnik und effizienten Transportlösungen bleibt unverändert hoch.“

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