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Regierungswechsel Aussaat im Frühling Maul- und Klauenseuche

2,7 ha Lagerfläche, 45 Mio. €

Roboter, fahrerlose Transporter: Krone eröffnet neues automatisches Lager

Krone hat ein neues Bürogebäude und ein 2,7 ha großes Lager in Betrieb genommen. Das Besondere ist die extrem hohe Automatisierung mit Robotern, Minikranen und fahrerlosen Transportern.

Lesezeit: 3 Minuten

„Das ist eine der wichtigsten und größten Investitionen in der Geschichte unseres Unternehmens“, sagte Bernard Krone anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme des neuen Zentralersatzteillagers vor den Toren des emsländischen Spelle am ersten April.

Die Investitionssumme für das 2,7 ha große Lager beliefen sich auf 45 Mio. €. Das neue Lager ist 2,7 Mal größer als das bisherige Ersatzteillager auf dem Werksgelände. Von hier werden alle Ersatzteile für Krone Landmaschinen verschickt.

In der Hochsaison überschreitet der Umschlag eine Ordersumme von 1 Mio. €, verteilt auf bis zu 1.000 Einzelaufträge. In den Regalen lagern sogar noch einzelne Teile in Rot – die Farbumstellung auf das heutige Grün-Beige war 1994. Die Gesamtzahl der Teile im gesamten Lager liegt bei 9 Mio.

Hochgradig automatisiert

Inklusive dem Bürogebäude beträgt der umbaute Raum 315.000 m³. Imposant ist der hohe Automatisierungsgrad: Der Anteil der insgesamt 65.000 unterschiedlichen Ersatzteilpositionen, die per Stapler bewegt werden, liegt nur noch bei 5 %. Neben den klassischen Lagerhallen für die sperrigen Teile gibt es deshalb im Zentrum ein vollautomatisches Hochregallager mit 21.600 Palettenplätzen

In den drei Gassen bewegen sich die computergesteuerten Lagerbeschicker mit bis zu 10 km/h. Die Regalhöhe beträgt 25 m, das Lager ist 155 m lang. Sobald Zeit dafür ist, sortieren die Geräte die Paletten selbsttätig um, so dass die gefragten Teile weiter vorne liegen.

Am Ausgang übernehmen fahrerlose Transporter die Paletten und bringen sie zu den Kommissionierungsplätzen, wo ein Mitarbeiter das gewünschte Teil entnimmt. Danach bringt der Transporter die Paletten zurück zum Einlagern. Kleinteile lagern im vollautomatischen „Autostore“, das besonders platzsparend ist. Dieses Lager arbeitet mit Kisten, die zu acht übereinander stehen.

Kleine Roboter mit Minikran

Oben auf der Alu-Struktur des Lagers bewegen sich kleine Roboter, die die Kisten mit einem Minikran entnehmen. Dann geht es automatisch weiter zu den Kommissionierungsplätzen. Auch hier lagern häufig gefragte Teile oben. Die Roboter sortieren die Boxen ständig um.

Beim Ablassen der Kisten in die Fächer sind die Minikräne in der Lage, Energie zurück in den Akku einzuspeisen. Diese Rekuperation soll bis zu 30 % Energie einsparen.

Insgesamt haben die Planer großen Wert auf die Energieeffizienz der Anlage gelegt. Das Gebäude ist isoliert und entspricht dem KfW 44 Standard. Die Energie der Dach-PV reicht (rechnerisch) aus, um das Gebäude über zwei große Wärmepumpen zu heizen, kühlen. Einen Gasanschluss hat das Gebäude nicht mehr.

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