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Falscher Weg?

Strom-Börse EEX lehnt Hochfahren alter Reservekraftwerke ab

Deutschland muss dringend in Batteriespeicher investieren, um durchgehend ausreichend Strom zu haben. Den Plan der Politik, alte Reservekraftwerke zu aktivieren, lehnen Experten ab.

Lesezeit: 2 Minuten

Union und SPD planen, alte Reserve-Kraftwerke zu nutzen, um die Strompreise zu stabilisieren. Davon rät die Strom-Börse EEX aber dringend ab. Stattdessen sollten verstärkt Batteriespeicher gebaut werden.

Denn hohe Strompreise in Dunkelflauten zeigen, dass der Markt solche Speicher brauche, heißt es aus Leipzig. Wer jetzt auf alte Kraftwerke setze, stelle diese Entwicklung wieder in Frage, zitiert der MDR den Abteilungsleiter Daniel Wraage.

Das bestätigt auch Energie-Experte Dirk Westermann von der TU Ilmenau dem Sender. Seiner Meinung nach gehören Reserve-Kraftwerke auch nicht zu den günstigsten Kraftwerken. Sie würden daher nicht dazu beitragen, Strompreise zu senken.

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"Den gefürchteten Dunkelflauten ist mit Batteriespeichern unmöglich zu begegnen. Deren Kapazität ist binnen Stunden verbraten. Um so viel Kapazität ans Netz zu bekommen, dass eine wochenlange Dunkelflaute im kalten Winter abgedeckt werden könnte, wären gigantische Geldsummen nötig. Die Wirtschaftlichkeit der Anlagen dann aber nicht mehr gegeben (die übliche Schwankung von Stromangebot und -Nachfrage --> Preise über den Tag und kurzfristige Regelungseingriffskapazitäten werden ja dann um ein mehrfaches abgedeckt, also bricht da die Vergütung zusammen und es ist nichts mehr zu verdienen). Für so lange Erzeugungsdefizite braucht es nunmal Reservekraftwerke. Optimalerweise basierend auf Biogas (das man ebenso umfangreich speichern könnte, wie Erdgas), ansonsten basierend auf (konventionellem, am besten in D gefördertem!) Erdgas oder irgendwann GRÜNEM Wasserstoff. Und solange diese Kapazitäten nicht bestehen, spricht auch nichts gegen eine Kaltreserve an Altkraftwerken. Klar, die kosten Geld und klar, die paar Tage, die sie laufen, sind sie dann ineffizient und dreckig, aber das ist nunmal der Preis des ungesteuerten Umbaus und des einseitigen Förderns von wetterabhängigen Kapazitäten, während man den Biogas- und Biomethananlagenzubau aktiv abgewürgt hat." (Andreas Gerner)

"Einer der Probleme der Energiewende ist, dass die Experten eben auch nicht immer Recht haben! Und so kommt es trotz umgesetzten Expertenrat immer wieder zu falschen Handlungen." (Erwin Schmidbauer)

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