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topplus Top agrar-Milchpreisbarometer

Milchpreise im Januar gesunken

Nur vereinzelte Preissteigerungen, dafür zum Teil erhebliche Milchgeldrücknahmen im Norden. Das Milchjahr startet mit sinkenden Grundpreisen.

Lesezeit: 2 Minuten

Nachdem die Molkerei-Auszahlungspreise in der zweiten Jahreshälfte von 2024 nahezu kontinuierlich gestiegen sind, beginnt das neue Milchjahr mit zum Teil erheblichen Milchpreisrückgängen. Das zeigt der aktuelle Meldestand im top agrar-Milchpreisbarometer.

Im Norden senkt beispielsweise die Meiereigenossenschaft Wasbek das Milchgeld um satte 5 ct/kg von 58 ct/kg im Dezember auf 53 ct/kg im Januar. Ammerland nahm den Grundpreis um 4 ct/kg von 56 ct/kg auf 52 ct/kg Milch zurück. Als Grund nennt die Molkerei in einer Mittelung an die Mitglieder, die top agrar vorliegt, den durch die Maul- und Klauenseuche (MKS) bedingten Exportstopp für Molkenpulver nach Malaysia. Ebenfalls um 4 ct/kg reduzierte die Milcherfassung Uelzena. Im Januar erhielten die Lieferantinnen und Lieferanten 53 ct/kg statt 57 ct/kg wie noch im Dezember. Den niedrigsten Preis im Norden zahlte das Deutsche Milchkontor (DMK) mit 49 ct/kg. Deutschlands größte Genossenschaftsmolkerei kündigte bereits im Januar an, das Milchgeld aufgrund der MKS vorsorglich um 2 ct/kg zu reduzieren.

Bei Molkerei Rücker (Aurich) ging das Milchgeld um 3 ct/kg zurück: Von 53 ct/kg auf 50 ct/kg. Die Meierei Schmalfeld-Hasenmoor hielt das Milchgeld aus dem Vormonat (54 ct/kg), die Kooperative Milchverwertung Emlichheim erhöhte sogar um 1 ct/kg auf 51,35 ct/kg.

Ebenso zahlte Vogtlandmilch mit 48 ct/kg im Januar das gleiche Milchgeld aus wie im Dezember. Rücker’s Ostsee Molkerei Wismar reduzierte den Grundpreis um 1 ct/kg auf 50 ct/kg.

Stabilere Preise im Süden

Im Süden zeigen sich die Milchpreise stabiler: Die Preise von Allgäu Milch Käse (48,96 ct/kg), von der Bergader Privatkäserei (49,06 ct/kg), von Goldmilch (52,46 ct/kg) und den Goldsteig Käsereien (47,21 ct/kg) blieben konstant. Eine Kürzung um 2 ct/kg gab es bei der Hohenloher Molkerei (47,46 ct/kg) und um 0,17 ct/kg bei den Karwendel-Werken Huber (49,99 ct/kg). Schwarzwaldmilch erhöhte das Milchgeld um 0,5 ct/kg auf 49,0 ct/kg.

In Westdeutschland bleibt das Milchgeld bei Wiesehoff Sahnemolkerei konstant bei 50,0 ct/kg. Auch die Lieferantinnen und Lieferanten der Privatmolkerei Naarmann erhalten mit 53 ct/kg das gleiche Milchgeld wie im Dezember.

Zuschläge im Online-Barometer

Alle Milchpreise sind Grundpreise bei 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß, ohne Mehrwertsteuer und ohne Zu- und Abschläge (z.B. S-Klasse). Die jeweiligen Zuschläge finden Sie mit einem Klick auf den Namen der Molkerei im top agrar-Milchpreisbarometer.

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